Windenseminar 2007

Juli 2007 - Für zwei Tage hat sich Horst Barthelmes, der Windenguru des DHV für den DGC Albatros Landshut Zeit genommen. Am Anfang stand die Inspektion der Winde an. Einige Kleinigkeiten wurden verbessert. Wichtig auch die Leichtgängkeit aller Bedienungselemente, damit der Windenführer feinfühlig arbeiten kann. Dann ging es zum praktischen Teil. Bei strammen Westwind gab es einige Kavalierstarts zu bewundern, was bei der abendlichen Besprechung ausführlich gewürdigt wurde. Horst schärfte uns nochmals ein, dass mit weniger Zug und mehr Gefühl bis zur Sicherheitshöhe geschleppt werden muss, denn in dieser Phase passieren die meisten Unfälle. Ob Seilrisse oder Lockouts, zuviel Seilzug führt ausgehend von diesen Störungen zu unkalkulierbaren Situationen. Auch der Sackflug bei Gleitschirmen ist für den Windenfahrer anspruchvoll, muss er doch den Piloten mit anhaltendem Zug wieder auf den Boden bringen. Der Startleiter hat beim Schleppen eine oft verdrängte Verantwortung. In diesem Sinne sollten wir in Zukunft mehr Sorgfalt walten lassen.

Obwohl die Nachbesprechung im Zollhaus bis Mitternacht dauerte, begann der zweite Tag pünktlich um 10.00 Uhr. Es wurde eifrig geschleppt und versucht, die Fehler vom Vortag zu vermeiden. Insgesamt eine sinnvolle Veranstaltung mit unerwartetem Erkenntnisgewinn für Alle.





Drachen- und Gleitschirmclub Albatos Landshut e. V.